Christian Maier – Premiere „Schokoladenseit´n“

Es war ein ganz besonderer Abend, als Christian Maier am Samstag, 10. Januar 2026 mit „Schokoladenseit´n“ Premiere in der Musikschule Essenbach feierte. „Wow“ waren die ersten Worte als der geborene Unterunsbacher die Bühne im ausverkauften Konzertsaal betrat. Die persönliche Verbundenheit und Wertschätzung des Publikums bei diesem Wetter zur Premiere zu kommen zeigte sich in einem einzigartigen Konzert.

Und dass, obwohl sein Horoskop davor warnte „durch seine regelrecht aufgeladene und zappelige Art Schaden anzurichten.“ Weit gefehlt. Die Gäste durften einen unvergesslichen Abend erleben, der vor Freude, bester musikalischer Unterhaltung und unglaublich positiver Energie nur so strotzte.

Schließlich waren für die Premiere zwei fantastische Musiker mit auf der Bühne. Fabian Eigenstetter am Schlagwerk und Philipp Frankenberger an der Solo-Gitarre brillierten mit Christian Maier sensationell.

Seine „Schokoladenseit´n“ zeigte der Musiker gleich in seinem ersten neuen Lied. Und selbst wenn es einmal nicht so gut läuft, heißt sein Motto: „Zsammfoin, Aufsteh. Krone richten. Weitergeh. Wos sonst?“

Was folgte war eine herrliche Mischung aus Liedern über das Schicksal, die Definition von Glück und von Menschen, die eben auch nur Menschen sind. Die Stücke gingen ins Herz und schafften einen Bogen aus ruhigen, nachdenklichen Melodien und rhythmisch, fetzigen Takten.

Eine zweite kleine Überraschung folgte nach der Pause. In seinem Programm steckt ein neues Mittelalterlied für das er sich zwei langjährige Freunde an seine Seite holte. Richard Amann am Dudelsack und Philip Molzahn an der Drehleier machten für „Spuids auf zum Tanz“ die Band komplett.

So entstand bei bester Stimmung die spontane Idee von Christian Maier das nächste Stück über Freundschaft ganz ungeplant zu fünft zu spielen. „Hau de her!“ ist ein Prost auf das Leben und so stimmten die Gäste mit den Musikern freudig mit ein.

Mit drei Zugaben bedankte sich Christian Maier bei seiner Familie, seinen Freunden und Weggefährten.

So standen die Gäste beim letzten Lied „Bankerl“ alle Arm in Arm im Konzertsaal und sorgten gemeinsam für einen Gänsehautmoment. Am Ende blieb ein nahezu sprachloser Künstler zurück: „Es war unbeschreiblich. So schee komm ma sas ned vorstellen. De Leid warn da Wahnsinn und san mein Weg mitganga.“ Was für ein unvergesslicher Premierenabend.