„We are the Champion“, wir sind die Gewinner, ein tolles Gefühl. In den Herzen ihrer Fans hat die Musik der im Jahr 1970 gegründeten britischen Rockband „Queen“ auch 34 Jahre nach dem Tod ihres Urhebers Freddy Mercuri noch immer ihren festen Platz.
Die vier Jungs der professionellen serbischen Coverband feierten mit 350 Anhängern in der Eskara ein stürmisches Comeback der feurigen Rockmusik. Es bedurfte keiner Moderation, die Musik war einfach da und jeder Song dem Publikum vom ersten Ton weg bekannt. Wie von Zauberhand wechselte Sänger Ivan Ristanovic sein extravagantes Outfit, um sein großes Idol im Aussehen, der Bewegung und dem Ausdruck zu doublen.
Freddy Mercury wurde 1946 in Tansania in einer parsi-indischen Familie geboren. Er gilt als einer der größten Sänger, Entertainer und Künstler der Rockgeschichte mit seiner unverkennbaren Stimme, die vier Oktaven umfasste. Beneidet von Kollegen, verehrt von seinen Fans starb er 45jährig, doch bleibt er unvergessen in der Musikgeschichte.
Seine Texte sind geläufig, ob „I want it all“, „Somebody to love“, „under Pressure“, „love of my life“, „crazy little thing called love“ oder bei „get down make love“, hier wirbelte Sänger Ivan durch die Zuhörerreihen. Schlagzeuger Rados Chapin agierte in schwindelerregendem Tempo, auch als Solist, mit ihm auf der Bühne waren Menad Boskovic an der Gitarre und Bassist Iven Djerfi, ebenfalls mit faszinierenden Solos. Die Band unterstützten Milos Jovanovic am Klavier und Sängerin Marta Helmin.
Sehnsüchtig warteten die Zuhörer nach der Pause auf die beliebten Klassiker „a Kind of Magic“, „barcelona“, „i want do break free“, „Radio Ga Ga“ und natürlich auf den Welthit „Bohemian Rhapsody“. Die Fans tobten, klatschten, sangen und der Saal bebte. Bei „show must go on“, „we will rock you“ hielt sie nichts mehr auf ihren Stühlen.
Text und Bilder: Agnes Wimmer / Landshuter Zeitung

